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Schweden kritisiert EU-Plan zur Snus-Steuer: „Völlig inakzeptabel“ 🇪🇺🚫

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Jannek Gordon |

🧾 Was ist los?

Ein durchgesickter Bericht der deutschen Regierung hat enthüllt, dass die EU-Kommission eine neue Strategie erwägt, um ihr nächstes langfristiges Budget (2028–2034) durch die Einführung einer EU-weiten Steuer auf Tabakprodukte zu finanzieren — und ja, das schließt snus, Nikotinbeutel, erhitzten Tabak und E-Zigaretten ein.

Aber Schweden ist wütend.

Der Plan würde die Steuereinnahmen aus diesen Produkten von den nationalen Regierungen abziehen und direkt in das zentrale EU-Budget lenken. Die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson hat dies als „völlig inakzeptabel“ bezeichnet und erklärt, die EU habe kein Recht, Produkte wie snus zu besteuern, die in Schweden bereits streng reguliert sind.

🇸🇪 Warum wehrt sich Schweden so stark?

  1. Nationale Souveränität: Schweden ist der Meinung, dass es seine eigenen Steuerpolitik bestimmen sollte, besonders für schadensmindernde Produkte wie snus und Nikotinbeutel.

  2. Snus rettet Leben: Schweden hat die niedrigste tägliche Raucherquote in der EU (~5%), dank der weit verbreiteten Nutzung von snus und Nikotinbeuteln.

  3. Massive Preiserhöhung: Der durchgesickerte Vorschlag würde die Steuern auf Nikotinbeutel um bis zu 650% erhöhen, was den Preis für eine Dose um etwa 27 SEK (ca. 2,40 €) ansteigen lassen könnte.

Schweden argumentiert, dass dieser Steuerentwurf den Erfolg im Bereich der öffentlichen Gesundheit gefährdet, den es sich hart erarbeitet hat.

🔥 Was sagen wichtige Persönlichkeiten?

  • Elisabeth Svantesson (Finanzministerin): „Dieser Vorschlag überschreitet eine Grenze. Tabaksteuereinnahmen sollten in Schweden bleiben.“

  • Patrik Strömer (Schwedische Snus-Hersteller): Bezeichnet den Plan als „direkten Angriff“ auf Schwedens Modell der öffentlichen Gesundheit.

  • Jessica Polfjärd (Schwedische EU-Abgeordnete): Sagt, der Vorschlag sei unfair und verspricht, im Parlament dagegen zu kämpfen.

  • Charlie Weimers (Schweden-Demokraten): Warnt vor einem Konflikt zwischen Schwedens Schadensminderungsstrategie und der „Anti-Nikotin-Ideologie“ der EU.

💬 Was könnte das für dich bedeuten?

Wenn die EU diese Steuer verabschiedet, könnte das zu Folgendem führen:

  • Höhere Preise für Nikotinbeutel und snus in ganz Europa

  • Eine Rückkehr zu Zigaretten für einige Nutzer

  • Mehr Graumarktaktivitäten und grenzüberschreitende Käufe

  • Weniger Freiheit für Länder, Schadensminderung zu unterstützen

Schweden sagt, es sei bereit, die Steuerrichtlinie zu blockieren, falls nötig.

✅ Snusmanias Meinung

Wir stehen an der Seite Schwedens.

Die Besteuerung schadensmindernder Produkte wie snus und Nikotinbeutel auf dem gleichen level wie Zigaretten ist nicht nur fehlgeleitet — sie ist gefährlich. Sie bestraft Verbraucher, die auf eine gesündere Alternative umgestiegen sind, und gefährdet den Erfolg einer der besten Geschichten der öffentlichen Gesundheit Europas.

Bei Snusmania unterstützen wir eine intelligentere Nikotinregulierung — basierend auf Risiko, nicht auf Einnahmen.